Beratung
Viele Patienten haben zusätzlich zu der ärztlichen Behandlung das Bedürfnis nach einer Unterstützung in den verschiedenen Bereichen ihres Lebens, das durch die Krebskrankheit aus dem Gleichgewicht geraten ist. Sie suchen solide Informationen durch Berater, die ihre psychische und soziale Situation mit einbeziehen.
Der Krebsberatungsdienst der Hamburger Krebsgesellschaft bietet seit 1990 für Patienten, ihre Angehörigen und für Interessierte medizinische, psychologische und sozialrechtliche Beratung an.
Telefonischen Sprechzeiten:
montags bis freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr
Telefonnummer: (040) 460 42 22
Ratsuchende können sich telefonisch, per E-Mail, mit einem Brief oder persönlich an uns wenden.
Persönliche Gesprächstermine finden nach Verabredung im Haus der Hamburger Krebsgesellschaft in
Hamburg-Eppendorf oder in der Zweigstelle
in
Harburg statt.
Es beraten Sie unsere Mitarbeiterinnen Dagmar Kürschner, Ärztin und Diplom-Psychologin, Helga Wolff, Diplom-Sozialpädagogin und Monika Bohrmann, Diplom-Psychologin.
Wir kooperieren mit vielen anderen Einrichtungen - Krankenhäusern, Praxen, Beratungsstellen und Ämtern - und mit Selbsthilfegruppen und vermitteln dorthin.
Zusätzlich zur Beratung können Austausch und gemeinsame Aktivitäten in einer Gruppe von ähnlich Betroffenen eine Hilfe darstellen. Die Hamburger Krebsgesellschaft bietet ein
Kursprogramm an mit Gesprächsgruppen, Gruppen zu künstlerischen Therapien und zu Bewegung, Entspannung, Ernährung und Kosmetik. Unser Kursangebot wird von qualifizierten Fachkräften getragen.
Der Hamburger Krebsgesellschaft ist es ein Anliegen, in Hamburg ambulante psychosoziale Krebsnachsorge anzubieten. Dafür gibt es bisher leider keine gesicherte Finanzierung. Deshalb finanzieren wir diesen Dienst, der sich in erster Linie an Hamburger Bürger wendet, ausschließlich über
Spenden. Die Beratung ist kostenlos.
Unsere Angebote:
- Information zum Thema Vorsorge
- Information über Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Krebskrankheiten
- Orientierungshilfe bei der Suche nach geeigneten Einrichtungen der Diagnostik, Therapie und Nachsorge
- Vermittlung bei sozialen Problemen und im Umgang mit Versicherungen, Behörden usw.
- Beratung zur Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung.